VERÖFFENTLICHUNGEN.
Textbeiträge von Herta Schindler

Buchbeitrag

Epistolettre Nr. 50

Zwei literarische Texte von mir sind im April 2022 in der französischen Jahresschrift “Epistolettre (Briefe)” Nr. 50 der Federation des Ateliers de Psychoanalyse erschienen: “Voyage de Pentecote (Pfingstreise)” und “Ce que j’ai vu et entendu à propos de mourir (Was ich vom Sterben sah und hörte). Die Übersetzung ins Französische verfasste die Catherine Petiteau.

Buchbeitrag
Buchbeitrag

„Systemtherapeutische Biografiearbeit im Pflegekinder- und Adoptionsbereich“

Die Arbeit im Pflegekinder- und Adoptionsbereich umfasst komplexe Ebenen. Was die systemische Biografiearbeit darin leisten kann, wird von den beteiligten Fachkräften zunehmend erkannt. Dies zeigt sich zum einen in der Aufnahme von Biografiearbeit als Hilfeplanziel, zum anderen in Biografiearbeit als Weiterbildungsthema für Fachkräfte und aufnehmende Eltern. Um diese Arbeit als komplexes Prozessgeschehen zu be- und ergreifen, ist ein systemtherapeutisches Verstehen und Handeln angezeigt.

Erschienen ist mein Beitrag in dem Buch „Systemische Therapie jenseits des Heilauftrags – Systemtherapeutische Perspektiven in der Sozialen Arbeit und verwandten Kontexten“, Hg. Tanja Kuhnert/Mathias Berg, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 2020

Zeitschriftenbeitrag

„Wie ich biografisch arbeite“

„Mit meiner Stimme sprechen, mehr, anderes habe ich nicht gewollt“ – Angeleitetes biografisches Schreiben als ein sich selbst vergewisserndes Erzählen.
Im biografischen Schreibprozess wird das gelebte Leben im und durch Erzählen erneut lebendig, es wird beseelt und begeistert. In Beispielen aus einer biografischen Schreibgruppe werden die Funktion des Schreibens und Vorlesens sowie die Entwicklung des poetischen Selbst deutlich.

Erschienen ist mein Vortrag von einer Tagung der Evangelischen Akademie Hofgeismar (5.-7. Februar 2016) zum Thema Biografie-Arbeit in: „Erzähltes Leben: Auto-Biographien in interdisziplinärer Perspektive“, Dokumentation 24 des Evangelischen Pressedienstes epd vom 14. Juni 2016

Fachartikel

„Die Zeit ist eine Brücke“ – Generationsübergreifendes Arbeiten in Schreibgruppen

In generationsübergreifenden Schreibgruppen ist die Arbeit mit alten Menschen integrativer Bestandteil.
Im ersten Teil des Artikels wird die Bedeutung des Mehrgenerationenbezugs für das kommunikative Gedächtnis und die Konstruktion von Erzählungen beschrieben.
Im zweiten Teil wird die Praxis dieser Gruppen lebendig anhand dreier Texte von Teilnehmenden im Alter von 83 Jahren, 23 Jahren und 70 Jahren zum Thema „Liebe oder was sonst“.

Erschienen ist mein Beitrag in der „Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung“, Heft 1 (Januar) 2016, Verlag Modernes Leben, Dortmund.


„Professionelle Spiele“ – Über Mannschaftsspiele und Einzelspiele in Helfersystemen

Dieser Beitrag handelt von einer Kerndynamik in aufnehmenden Systemen (hier BWO für psychisch kranke Menschen). Sie ist losgelöst von dem konkreten Fall und Krankheitsbild des aufgenommenen Menschen. Der Beitrag beschäftigt sich mit Dynamiken innerhalb der Helfersysteme und stellt sich die Frage, welche „Spiele“ miteinander nach welchen Regeln gespielt werden.

Veröffentlicht wurde mein Beitrag in „BWF aktuell (Betreutes Wohnen in Familien)“, September 2015

Fachartikel

„Mein rechter, rechter Platz ist leer …“ – Biografische Dynamiken in aufnehmenden Familien

Veröffentlicht wurde mein Beitrag in der „Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung“, 33. Jahrgang, 1/2015

Buchbeitrag

„Den Faden verweben“ – Biografiearbeit mit älteren Menschen

Erschienen ist mein Beitrag „Den Faden verweben – Biografiearbeit mit älteren Menschen“ in dem Buch „Systemisches Arbeiten mit älteren Menschen“, Carl-Auer-Verlag, 2014, Herausgeber: Thomas Friedrich-Hett, Noah Artner, Rosita A. Ernst

Leseprobe:
Alte Menschen sind durch die Länge der Lebenszeit, auf die sie zurückschauen, die naheliegende Interessengruppe für Biografiearbeit. Ein älterer Mensch ist ein älter gewordener und werdender Mensch, einer, der bereits einen längeren Werdeprozess durchlebt hat und zugleich verkörpert. Themen, die aus diesem Werdeprozess gleich losen Fäden in die Gegenwart und die Endlichkeit der Zukunft hineinreichen, werden in der Biografiearbeit als Geschichten in den Stoff des Lebens eingewoben. … Die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse des Sicherinnerns und Bewahrenswollens von biografisch interessierten Menschen korrespondieren mit den Gedächtnisformen, die Aleida und Jan Assmann beschrieben haben.“

Fachartikel von Beate Bossmann und Herta Schindler

„Pädagogische Präsenz in der Schule. Wege in einen entspannten Unterricht“

Unterricht in der Schule – immer wieder auch eine Herausforderung. Wann gerate ich in den Strudel der Eskalation? Wie komme ich wieder in meine Souveränität und in eine gute Beziehungsgestaltung?  Wer in krisenhaften Unterrichtssituationen auf die eigene Selbstwirksamkeit vertrauen will und Möglichkeiten zur konstruktiven Beziehungsgestaltung sucht, findet Rückenstärkung in den beschrieben Erfahrungen mit dem Konzept der Pädagogischen Präsenz.

Veröffentlicht wurde der Artikel in der Zeitschrift „Praxis Schule“ 5-10, Themenschwerpunkt: „LebensWerte“ 3-2014

Kontakt:

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Tel. 0561 9402967